Tchibo wurde am 30. August als famili­en­be­wusstes Unter­nehmen ausge­zeichnet. Das von der gemein­nüt­zigen Hertie-Stiftung durch­ge­führte audit berufund­fa­milie bestätigt, dass Tchibo Wert auf die Verein­barkeit von Beruf und Familie legt. Insgesamt wurden im Rahmen des audits 8 Handlungs­felder definiert, die mit 35 Einzel­maß­nahmen umgesetzt und überprüft werden sollen.


Tchibo möchte durch dieses audit die Verein­barkeit von Beruf und Familie konti­nu­ierlich fördern und weiter­ent­wi­ckeln. Perso­nal­leiter Dr. Peter Deeg ging mit gutem Beispiel voran und verbrachte zwei Monate Elternzeit mit seinem inzwi­schen zehn Monate alten Sohn. Über die „Vater­monate“ freute sich auch seine zweijährige Tochter:

„Das Thema Beruf und Familie steht schon seit einigen Jahren auf unserer Agenda. Wenn die demogra­phische Entwicklung weiter so voran­schreitet wird es in nicht allzu ferner Zukunft einen Wettbewerb um quali­fi­zierte Arbeits­kräfte geben.“ Das sei aber nicht der einzige Aspekt, so Dr. Peter Deeg. „Unsere Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­beiter leisten täglich viel für unser Unter­nehmen, da ist es für mich selbst­ver­ständlich, dass wir im Rahmen unserer unter­neh­me­ri­schen Entschei­dungen auf familiäre Belange Rücksicht nehmen. Das gilt im Übrigen nicht nur, wenn ein Kind geboren wird; auch die Pflege älterer Angehö­riger wird zunehmend ein Thema werden.“


Im Juni und Juli analy­sierte das Handels­un­ter­nehmen in Workshops mit dem Innen- und Außen­dienst sowie dem Vertriebs­be­reich Filiale und dem Logis­tik­standort Gallin den aktuellen Stand und erarbeitete Wünsche zum Thema Verein­barkeit von Beruf & Familie. Aus den Ergeb­nissen resul­tiert nun der „Masterplan“, mit Zielen und Maßnahmen für die kommenden drei Jahre.

Eine Reihe von Angeboten zur Unter­stützung der Verein­barkeit von Beruf und Familie gibt es bei Tchibo bereits. Etwa Kita Beleg­plätze, indivi­duelle Schicht­mo­delle an Logistik Stand­orten, Vertrau­ens­ar­beitszeit im Innen­dienst sowie struk­tu­rierte Prozesse rund um die Elternzeit. Darüber hinaus bietet der Kaffeeröster im Freizeit­zentrum seiner Hamburger Zentrale ein Kinder­sport­pro­gramm an und erfreut den Mitar­bei­ter­nach­wuchs regel­mäßig mit Weihnachts­märchen. Mit der Auditierung möchte das Unter­nehmen das Engagement weiter­ent­wi­ckeln und – im Rahmen der Möglich­keiten – syste­ma­tisch ausbauen.


Beispielhaft wurden die Handlungs­felder Arbeitszeit, Arbeits­or­ga­ni­sation und Service für Familien in den Workshops erarbeitet. Tchibo möchte unter anderem familiäre Belange noch indivi­du­eller bei der Arbeits­zeit­ge­staltung berück­sich­tigten. Auch sollen Mitar­beiter bei der Lösung von Betreu­ungs­eng­pässen im Rahmen der Möglich­keiten besser unter­stützt werden. Etwa beim Ausbau der Ferien­be­treuung.


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