• Global wird ein Abfallvolumen von 2 Milliarden Tonnen produziert
  • Tchibo setzt über 4,4 Millionen PET-Flaschen und 80 Tonnen recycelte Polyesterfasern in Textilien ein
  • Zweite Tchibo Sport-Kollektion aus „Ocean Plastic“, PET-Flaschen und Textilabfällen ab 4. Juni im Handel
  • Wie funktioniert das Plastik-Recycling? Dossier zum Thema


Hamburg, 28. Mai 2019 Kunststoffabfälle bedrohen die Weltmeere - und damit Natur und Tier. Eine PET-Flasche etwa benötigt gut 450 Jahre, bis sie im Meer abgebaut werden kann. Richtig entsorgt und recycelt können die Rohstoffe der PET-Flasche aber immerhin in der Modebranche genutzt werden: zum Beispiel in Sportoutfits und Badeschuhen. Aus alten Fischernetzen können Badeanzüge und Sporttops entstehen. Mode aus recyceltem Kunststoff ist also ein Beitrag, um Plastikabfälle sinnvoll zu nutzen und den Rohstoff im Kreislauf zu halten.

Mit der nun zweiten Tchibo Bade- und Sportkollektion aus recycelten Materialien können Verbraucher gemeinsam mit dem Unternehmen Verantwortung tragen. Denn der verantwortungsvolle Konsum bereits genutzter Rohstoffe spart wertvolle Ressourcen und schont die Umwelt. Die in einigen Artikeln der Schwimm- und Sportbekleidung genutzte Nylonfaser ECONYL® („Ocean Plastic“) beinhaltet zum Beispiel 2700 kg Fischernetze.

Auch die PET-Flasche ist bei Tchibo gut aufgehoben:

Umgerechnet rund 4,4  Millionen dieser schwer abbaubaren Exemplare hat das Unternehmen  für seine Textilproduktion recycelt.

Durch den Einsatz von rund 80 Tonnen recycelten Polyesterfasern kann Tchibo der Umwelt ca. 220 Tonnen CO2 eq ersparen.

Das Ziel: Mehr Recycling, weniger Ressourcenverbrauch


2016: Einführung von recycelbaren Kaffeekapseln

2017: Erste Kunststoffbürsten mit recyceltem Material

2017: Vergünstigte Mehrweg-Becher und Mehrweg-Taschen

2018: Erste Kleidung mit recycelten Materialien

2018: Launch Tchibo Share zur Vermietung von Kinderkleidung


Die Kaffeekapseln von Cafissimo und Qbo sind zu 100 % recycelbar. Seit 2017 bietet Tchibo Haushaltshelfer wie Spülbürsten mit recycelten Kunststoffen an, seit 2018 auch Kleidung. Das Unternehmen setzt auf die Nutzung von Mehrwegbechern im CoffeeToGo Bereich (10 Cent Rabatt auf ein Heißgetränk), Plastiktüten sind seit zwei Jahren kostenpflichtig. Mit Tchibo Share wurde 2018 zudem ein Vermietsystem für Kinderkleidung etabliert.


Ab 2020 Verzicht auf Einwegplastik bei Verpackungen


Die weiteren Ziele sind schon gesteckt: Ab 2020 wird Tchibo bei Textilprodukten weitestgehend auf Verpackungen aus Einwegplastik verzichten (wenige, sehr empfindliche Materialien erfordern weiterhin eine schützende Umverpackung). Darüber hinaus sollen Closed Loop Maßnahmen, d.h. der Einsatz recycelter Materialien, die Langlebigkeit  und Recyclingfähigkeit von Produkten und Verpackungen weiter gesteigert werden.

Hier finden Sie das Dossier zum Thema Recycling

Hier finden Sie eine Grafik zum Thema Recycelte Mode

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